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Politik, Gesellschaft und Ausbildungsbetriebe weisen immer wieder auf die enorme Bedeutung von Bildung hin. Deutschland ist ein Hochlohnland und unsere einzige Chance, auch zukünftig unsere weltweite Spitzenstellung als Wirtschaftsnation behaupten zu können, besteht darin, unseren Vorsprung bei Know-how und Innovation zu halten und auszubauen.
In erstaunlichem Widerspruch zu dieser allgemeinen Erkenntnis steht die Realität in unserem Bildungssystem. Selbst in den Schulen und Berufsschulen wird mit extremer Starrheit auf die zunehmende Flexibilisierung unserer Welt reagiert. Und auf die zunehmend komplexeren Zusammenhänge, die sich durch die globalisierte Wirtschaft ergeben, wird mit immer mehr Lernstoff reagiert, der unseren Kindern schon vom ersten Schuljahr an eingetrichtert wird. In der Folge wächst derDruck auf Kinder und Jugendliche – und wen wundert es ernsthaft, dass unter diesem Druck die Lernfreude sinkt und die Motivation nachlässt.
Scheinbar sind die Verantwortlichen unseres Schulsystems zu nah am Geschehen, um noch die großen Zusammenhänge zu sehen und somit zu ganz offensichtlichen Lösungen zu kommen.
Halten wir also kurz inne und hinterfragen wir alte Weisheiten. Führen alle Wege nach Rom? Als die Römer noch die einzigen waren, die Straßen bauten,
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mag dies sicherlich gestimmt haben – aber inzwischen bauen nicht nur auch andere Völker Straßen, es gibt neben den „normalen“ Straßen die Wasser- und Luftwege.
Die Welt ist komplexer geworden – und es bedarf neuer Wahrheiten. Es führen eben nicht mehr alle Wege nach Rom. Die Welt hat sich verändert, sie ist komplizierter geworden. Und das bedeutet, man muss nach neuen Antworten und neuen Wahrheiten suchen. Es kann nicht sein, dass unsere Kinder unter dem Druck von immer mehr Angeboten und Inhalten zusammenbrechen und die Lust am Lernen verlieren – denn eines steht fest:
Von Natur aus sind alle Kinder Lerngenies und lieben es, zu lernen. Es kommt also nicht auf das „ob“, sondern nur auf das „wie“ an.
Sehen wir die Sache einmal logisch. Bevor Sie einen Auftrag annehmen, schauen Sie sich an, was dafür bereits verfügbar ist und was noch benötigt wird, wie Sie den Auftrag termingerecht umsetzen und dem Kunden dabei den Preis und Ihre Leistung am besten vermitteln können.
In welcher Branche oder welchem Handwerk Sie sich auch bewegen - die Grundlagen sind immer gleich. Und deshalb liefert Azubischule Ihren Lehrlingen das Handwerkszeug, mit dem sie erkennen können, was benötigt wird, wie man Aufträge mit Freude durchführt und mit Kunden kommuniziert.
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